http://www.daria-hoefler.de/

Immer stärker gerät das „grüne“ Denken in das Bewusstsein der Konsumenten. Der Versuch, das Kaufverhalten umzustellen, wird nicht selten von Unsicherheiten begleitet, denn: Woher weiß man eigentlich welcher Anbieter wie arbeitet? Was für ein Unternehmen klimafreundlich produziert oder welche Firma nach dem Prinzip der Fairness agiert?

Eben jenen Zweifeln begegnen Suchmaschinen, deren Schwerpunkt sich der „grünen Welt“ verschrieben hat, wie etwa Rank a Brand. Dieser Suchmaschinenanbieter kommt aus den Niederlanden und hat sich jüngst auch in Deutschland etabliert. Nach dem Motto „Übersichtlich. Nachvollziehbar. Transparent“ analysieren die sogenannten „Ranker“ Firmen aller Couleur hinsichtlich deren grünen Ambitionen. Ausgewertet werden solche Firmeninformationen, die Aufschluss über etwa CO2-Emissionen, unternehmerische Umweltpolitik und Arbeitsbedingungen geben – sprich die Corporate Social Responsibility, die Unternehmen bereit sind zu übernehmen. Rank a Brand bezieht die Daten in erster Linie aus den Internetauftritten der Firmen, denn laut den Rankern ist es Aufgabe eines jeden Unternehmens die Kunden umfassend über das eigene Handeln online zu informieren.
http://rankabrand.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die User der Suchmaschine können auf den Seiten von Rank a Brand dann ganz einfach einen Markennamen eingeben und im besten Fall erscheint dann eine ausführliche Darstellung dessen, was die Marke in puncto Nachhaltigkeit leistet. Jeder Einzelne kann so anhand der Ergebnisse für sich entscheiden, ob er eine Marke weiterhin unterstützen möchte oder eben nicht mehr. Der Service bietet auch die Möglichkeit, dass die User selbst vorschlagen können, welches Unternehmen ins Ranking mitaufgenommen wird. Das Resultat dieses Dienstes ist nicht nur ein Mehr an Transparenz für die Konsumenten sondern auch ein guter Ansporn für Unternehmen das eigene Handeln zu überdenken. Rank a Brand erhofft sich von seiner Dienstleistung, dass Markenhersteller so sukzessive fairer und umweltfreundlicher produzieren; schließlich sind sie abhängig von ihrem Image und vor allen Dingen von ihrem Absatz. Mario Dziamski, einer der Gründer der deutschen Rank a Brand sieht aktuell einen klaren Trend hin zu „grün“, den er besonders an der erhöhten Medienberichterstattung zum Thema Nachhaltigkeit festmacht.

Von der Datenmenge von Rank a Brand profitiert auch wegreen.de. Dieser Anbieter versteht sich als „erste umfassende grüne Suchmaschine“ und wurde 2010 von Maurice Stanszus gegründet. Um die passenden Suchergebnisse zu liefern, berechnen wegreen mithilfe von Algorithmen die Nachhaltigkeit des jeweiligen Produkts. Die Basis dazu bilden Unternehmensbewertungen der sogenannten „Partner“ – wie etwa die von Rank a Brand. Das Innovative an wegreen ist unter anderem die Nachhaltigkeitsampel, die den Usern anzeigt, ob ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Marke in Bezug auf ihr Nachhaltigkeitskonzept gut (grün), mittelmäßig (gelb) oder schlecht (rot) abgeschnitten hat. Parallel zu jedem Suchergebnis werden immer grüne Alternativen angeboten. Das Schöne an wegreen ist, dass sich die Nutzer nicht nur über Marken informieren, sondern über die Plattform auch mit wenigen Mausklicken in Erfahrung bringen können, wo es grüne Orte in ihrer Nähe gibt, welche  grüne Jobangebote auf dem Markt bestehen oder auch bei wem es sich am geschicktesten grün einkaufen lässt. Der Vorteil zu gängigen Suchmaschinen liegt darin, dass nachhaltige Angebote priorisiert werden. Wegreen ist besonders stolz darauf, als erster Anbieter sämtliche nachhaltigen Informationen auf einer Seite zu bündeln, ob es sich um den Bio-Bäcker um die Ecke handelt, ein Elektroauto oder um ein Öko-Label.
Die beiden jungen Suchmaschinen haben sich für die Zukunft einiges vorgenommen: Während Rank a Brand ab Anfang Juni mit einer interaktiven Website aufwarten wird, möchte wegreen den Dialog zwischen Usern und Unternehmen mittels neuer Social-Media-Möglichkeiten optimieren.