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„Alles ist gut, was gut endet.“ Solche und ähnliche Sprüche findet man in Glückskeksen.
Im Fall der Geldbörsen der amerikanischen Designerin Diana Eng trifft dieser Spruch besonders gut zu: Sie werden aus Lederabfällen der Textil- und Möbelindustrie gefertigt. Anstatt ungenutzt auf dem Müll zu enden, erhalten sie so ein zweites Leben. An Hand einer ID-Nummer auf jeder der Glückskeks-Geldbeutel, lässt sich das Material ganz einfach zu seinem Ursprung zurückverfolgen. Wie man auf der Website erfährt, war das Leder beispielsweise für die Taschennummern 301 bis 375 eigentlich als Polstermaterial gedacht.

Rescued from an upholstery sample.
This leather had been upholstered onto a sample chair before the designer decided that it wasn’t the right texture. It was then ripped off and discarded. I found these pieces in a box of different colors and texture leather all with the stitching still in place from their short lives upholstered to different sample furniture.”

Die Lederreste die Diana Eng sammelt, haben oftmals Macken, wie Narben oder Unreinheiten und können als Ganzes nicht mehr genutzt werden. Für ihre Glückskekse reicht so ein Reststück jedoch noch aus um 70 bis 150 Stück zu fertigen.

Geliefert wird die bezaubernde Geldbörse in einem kleinen Aufbewahrungsbeutel und natürlich –wie könnte es anders sein – mit dem obligatorischen Weisheitsspruch.

(Glückskeks-Sprüche haben übrigens eine lange Tradition: Ihr Ursprung geht zurück ins 13. Jahrhundert, als China von den Mongolen besetzt wurde. Aus der Not heraus, unbehelligt unter den wachsamen Augen der Fremdherrscher Informationen austauschen zu können, wurde der Glückskeks geboren.)

Hier gehts zur Website von Diana Eng.